Wir sitzen an einem Bahnhof einer mittelgroßen rumänischen Stadt, die allerdings viel touristische Bedeutung hat. Gerade sind wir mit dem Bus angekommen, nun haben wir viel Zeit zu überbrücken, bis unser Zug fährt. Daher die Idee, doch einfach schon mal die Fahrkarte für die nächste Etappe Cluj - Budapest zu kaufen. Eine internationale Fahrkarte zwar, aber an einem von zwei geöffneten Schaltern in der gähnend leeren Bahnhofshalle steht "International Tickets". Also warum nicht gleich holen und später keinen Stress haben damit?
Versuchsperson 1 macht sich auf, Person 2 bleibt mit den Rucksäcken auf der Bank sitzen. Keine zwei Minuten später ist sie wieder da. Auf die Frage "Do you speak English?" hatte die Fahrkartenverkäuferin nur den Kopf geschüttelt und demonstrativ in eine andere Richtung gestarrt - den potenziellen Käufer komplett ignorierend.
Versuchsperson 2 spricht Rumänisch und rechnet daher damit, bedient zu werden. Auch sie ist nach weniger als zwei Minuten wieder da. Nachdem sie ihr Anliegen vorgetragen hatte, wies die Schalterbeamtin darauf hin, dass das bei ihr mit dem Fahrkartenausstellen manchmal nicht so richtig funktioniere und sie die Fahrkarte doch lieber in Cluj kaufen solle.
Das Ganze spielte sich nicht etwa in einer langen Schlange ab, wo Sonderwünsche, die extra lange dauern, schwer zu bedienen sind, sondern außer den beiden Fahrkartenkaufwilligen war fast niemand im Bahnhof und niemand kaufte an besagtem Schalter außer ihnen Fahrkarten. Nun gut, sie taten es ja dann auch nicht.
In Cluj dann war der Schalter für internationale Fahrkarten geschlossen und die Person dahinter scheuchte sie weg - wohl gerade nicht im Dienst. Gut, dann eben einfach am Schalter rechts daneben anstellen - Falsch! Als sie da dann gewartet hatten, bis sie dran waren, wurden sie zum geschlossenen internationalen Schalter zurück geschickt, wo die zuständige Verkäuferin offensichtlich ihre Pause so langsam beendete. Nach ein paar Minuten Warten machte sie den Schalter auf und sie bekamen schließlich ihre Fahrkarten.
Versuchsperson 1 macht sich auf, Person 2 bleibt mit den Rucksäcken auf der Bank sitzen. Keine zwei Minuten später ist sie wieder da. Auf die Frage "Do you speak English?" hatte die Fahrkartenverkäuferin nur den Kopf geschüttelt und demonstrativ in eine andere Richtung gestarrt - den potenziellen Käufer komplett ignorierend.
Versuchsperson 2 spricht Rumänisch und rechnet daher damit, bedient zu werden. Auch sie ist nach weniger als zwei Minuten wieder da. Nachdem sie ihr Anliegen vorgetragen hatte, wies die Schalterbeamtin darauf hin, dass das bei ihr mit dem Fahrkartenausstellen manchmal nicht so richtig funktioniere und sie die Fahrkarte doch lieber in Cluj kaufen solle.
Das Ganze spielte sich nicht etwa in einer langen Schlange ab, wo Sonderwünsche, die extra lange dauern, schwer zu bedienen sind, sondern außer den beiden Fahrkartenkaufwilligen war fast niemand im Bahnhof und niemand kaufte an besagtem Schalter außer ihnen Fahrkarten. Nun gut, sie taten es ja dann auch nicht.
In Cluj dann war der Schalter für internationale Fahrkarten geschlossen und die Person dahinter scheuchte sie weg - wohl gerade nicht im Dienst. Gut, dann eben einfach am Schalter rechts daneben anstellen - Falsch! Als sie da dann gewartet hatten, bis sie dran waren, wurden sie zum geschlossenen internationalen Schalter zurück geschickt, wo die zuständige Verkäuferin offensichtlich ihre Pause so langsam beendete. Nach ein paar Minuten Warten machte sie den Schalter auf und sie bekamen schließlich ihre Fahrkarten.