Sea lo que sea.
Pase lo que paso.
Proxima estacion: Esperanza.
Ich war gestern auf dem Konzert von Manu Chao am Dorfmuseum (Muzeul Satului) in Timisoara und es war einfach großartig. Ich bin jetzt sicher nicht der größte Fan, hatte mir aber dennoch die Karte vor Wochen gekauft, weil ich sicher war, dass es fantastisch werden würde. Ich meine, die Musik schreit einfach nach Open Air, nach Party, nach ausgelassenem Tanzen.
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| Schick, nicht? |
Wir entschieden uns, aufgrund des Regens ein Taxi zu nehmen. Als wir zum Taxistand aufbrachen, stellte ich fest, dass die Karte noch in der Wohnung lag, aber noch war massig Zeit, also nochmal zurück. Der Einlass war herrlich unkompliziert - ohne Taschenkontrolle. Ein paar Mädels rissen einfach die Ecke vom Ticket ab, das war's. Schließlich standen wir eine halbe Stunde vor Konzertbeginn da, konnten in Ruhe noch ein Bier holen und quatschten schließlich noch ganz nett mit Bekannten.
Kurz nach neun begann dann Manu Chao. Hier gab es die nächste Überraschung nach der fehlenden Taschenkontrolle - keine Vorband. Der Meister legte gleich los und machte seine Sache auch sehr gut. Ich fing praktisch sofort an zu tanzen und rumzuspringen. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, wie lange er spielte, aber bestimmt locker über eine Stunde. Irgendwann regnete es auch mal ein bisschen stärker, da zogen wir unsere Müllsäcke an. Dann machte er sich von der Bühne, um sich wieder rausklatschen zu lassen. Die Zugabe war fast noch besser. Dann wiederholte sich das ganze. Der alte Herr (er ist immerhin vor kurzem 53 geworden!) spielte eine Zugabe nach der anderen, heizte die Leute an, machte Stimmung, sprang auf der Bühne rum. Die Show war Wahnsinn, das Konzert war Wahnsinn. Obwohl wir nicht mehr konnten, blieben wir drei Stunden, bis zur dritten Zugabe oder so. Wir tanzten noch ein wenig auf der Wiese ein ganzes Stück weg von der Bühne, wo wir massig Platz hatten. Dann gegen zwölf traten wir doch den Heimweg an. Es war genug gewesen und man konnte wirklich nicht wissen, wie lange es noch gehen würde.
Es ist schade, dass es so geregnet hatte, denn bestimmt hat das viele potenzielle Besucher abgeschreckt. Ich fand es natürlich nicht schlecht, dass es nicht rappelvoll war, aber für die Organisatoren, die auch das Weltmusikfestival im Herbst organisieren, ist es natürlich schlecht, denn eventuell haben sie große finanzielle Verluste. Auf jeden Fall war es ein magischer Abend. Die, die sich haben abschrecken lassen, haben definitiv etwas verpasst. Die Location am Dorfmuseum ist auch cool. Vor der Bühne ist die Fläche mit Platten ausgelegt, so dass es kein Herumspringen im Schlamm geben muss. Dahinter ist eine Wiese mit ein paar Bäumen - bei mehreren tausend Leuten ist da die Sicht bestimmt nicht so gut, aber gemütlich ist es allemal.




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