Letztes Wochenende durfte ich die Industriestadt im Banater Bergland erkunden. Ich muss sagen - ich war beeindruckt. Reschitza kann man mögen oder hassen, so sagte es mir jemand. Ich gehöre zu denjenigen, die die Stadt in ihr Herz geschlossen haben.
Etwa 100km von Temeswar, im Banater Bergland, liegt die ziemlich abstruse Mischung aus Schwerindustrie und kommunistischer Architektur mit dazwischengetüpfelten Spuren einer längst vergangenen Zeit. Mitten im Industriegebiet stehen beispielsweise zwei Kirchen. Oder nein, ich formuliere es neu - das Industriegebiet liegt mitten in der Stadt. Das Wahrzeichen der Stadt, ein Zahnrad, ist von überall zu sehen. Die Industriebahn, das zweite Wahrzeichen der Stadt, verläuft an Wohnblocks vorbei und quer über die Innenstadt. Dann diese massiven Kollosse von Fabriken und Werken mit ihren rauchenden Schloten. Nicht zu vergessen das Eisenbahnmuseum mit angerosteten alten Dampflokomotiven, denen man leider ansieht, dass sie wohl nicht mehr fahren würden, die aber in ihrer Massivität dennoch beeindrucken, wenn man direkt davor steht. In Reschitza, gibt es einiges zu sehen.
Nur wo geht man hin, in einer Kleinstadt, wenn man abends ein Bier trinken will? Die erstbeste Bar erweist sich als Treffpunkt von "Schränken", die man normalerweise im Fitnessstudio antrifft. Im Sportsaal, der sich kurioserweise mitten am zentralen Platz der Stadt befindet, ist ein wichtiger Boxkampf. Eurosport überträgt, so dass auch die, die sich nur ein Bier in der Bar und keine Eintrittskarte leisten können, dabei sind. Ein seltsamer Abend in einer ungewöhnlichen Stadt.
Doch trotzdem, Reschitza wirkt gelungen. Es passt irgendwie zusammen - eine Bergbaustadt mit unzähligen Arbeitersiedlungen, Plattenbauten und andere Wohnblocks soweit das Auge reicht. Dazu die Fabrikgelände - irgendwie stimmig. Der riesige Platz in der Stadtmitte mit einem gigantischen Brunnen - alles ein bisschen überproportioniert und trotzdem wirkt die Stadt, zwischen Berge und Wälder geklemmt, einladend. Was sieht schon zu groß aus neben eine Stahlfabrik? Mein Historikerherz würde gern mal die Stadtgeschichte untersuchen...
Etwa 100km von Temeswar, im Banater Bergland, liegt die ziemlich abstruse Mischung aus Schwerindustrie und kommunistischer Architektur mit dazwischengetüpfelten Spuren einer längst vergangenen Zeit. Mitten im Industriegebiet stehen beispielsweise zwei Kirchen. Oder nein, ich formuliere es neu - das Industriegebiet liegt mitten in der Stadt. Das Wahrzeichen der Stadt, ein Zahnrad, ist von überall zu sehen. Die Industriebahn, das zweite Wahrzeichen der Stadt, verläuft an Wohnblocks vorbei und quer über die Innenstadt. Dann diese massiven Kollosse von Fabriken und Werken mit ihren rauchenden Schloten. Nicht zu vergessen das Eisenbahnmuseum mit angerosteten alten Dampflokomotiven, denen man leider ansieht, dass sie wohl nicht mehr fahren würden, die aber in ihrer Massivität dennoch beeindrucken, wenn man direkt davor steht. In Reschitza, gibt es einiges zu sehen.
Nur wo geht man hin, in einer Kleinstadt, wenn man abends ein Bier trinken will? Die erstbeste Bar erweist sich als Treffpunkt von "Schränken", die man normalerweise im Fitnessstudio antrifft. Im Sportsaal, der sich kurioserweise mitten am zentralen Platz der Stadt befindet, ist ein wichtiger Boxkampf. Eurosport überträgt, so dass auch die, die sich nur ein Bier in der Bar und keine Eintrittskarte leisten können, dabei sind. Ein seltsamer Abend in einer ungewöhnlichen Stadt.
Doch trotzdem, Reschitza wirkt gelungen. Es passt irgendwie zusammen - eine Bergbaustadt mit unzähligen Arbeitersiedlungen, Plattenbauten und andere Wohnblocks soweit das Auge reicht. Dazu die Fabrikgelände - irgendwie stimmig. Der riesige Platz in der Stadtmitte mit einem gigantischen Brunnen - alles ein bisschen überproportioniert und trotzdem wirkt die Stadt, zwischen Berge und Wälder geklemmt, einladend. Was sieht schon zu groß aus neben eine Stahlfabrik? Mein Historikerherz würde gern mal die Stadtgeschichte untersuchen...
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