2007 bin ich das erste Mal nach Rumänien gereist. Jahrhundertsommer (damals wussten wir noch nicht, dass es Normalität werden würde). Leute starben einfach an der Hitze. Auch in Rumänien. Und ich besuchte: Cluj, Sibiu, Sighisoara, Brasov, Bran, Bukarest. Das war im August 2007. Im August 2017 war ich wieder in Rumänien. Ich muss zählen, das wievielte Mal: das neunte. Inzwischen habe ich fast alles gesehen, die meisten Städte, die meisten Sehenswürdigkeiten, die die Reiseführer anpreisen. Maramures, Moldau, Siebenbürgen, Banat, Schwarzmeer, Donaudelta - der Süden fehlt, aber der taucht auch in keinem Reiseführer auf.
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| 2007 - ich habe wohl vor allem das Klischee gesucht. |
Zehn Jahre, in denen ich einem Land bei einer Veränderung zugeschaut habe. Heute vermisse ich die Personenzüge, die ich bei meiner ersten Reise erlebt habe. Aber auch heute noch bin ich begeistert beim Anblicken dieser Landschaften. Außerdem verbinde ich Rumänien inzwischen mit Menschen, die Orte mit Ereignissen. Ich liebe das Land anders, vielleicht tiefergehender. Ich schüttele immer noch an Küchentischen ungläubig meinen Kopf über so manche rumänische Eigenheit. Aber jedes Mal, wenn ich da bin, wünsche ich mir inzwischen, wieder zu kommen und länger zu bleiben.
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| 2017 suche ich vor allem die Magie dieser Kirchenburg. |


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