Dienstag, 17. Juli 2018

Zauberhaftes Brandenburg

Ich mag ja bekanntlich Orte, die nicht so dicht besiedelt sind, wo die Einheimischen am Liebsten wegziehen möchten und wo es wilde Tiere wie Bären und Wölfe gibt. Rumänien zum Beispiel und Brandenburg. 

Und so jette ich für einen Wochenendausflug nicht nach Paris oder Mailand, sondern fahre ins Havelland. In Gesellschaft eines Menschen, der zu den besten gehört, die ich kennenlernen durfte, genieße ich dann das Frühstück im Wintergarten im strahlenden Sonnenschein mit Blick auf Jungstörche und Naturpool. Erkunde Brandenburg City und jage Abendessen im lokalen Biomarkt. Paddele über den Möserschen See und lasse mich ans Ufer der Kanincheninsel treiben. Besuche eine kleine Alpaka-Farm und verliere mich eine Weile im Betrachten der Tiere. Lasse mich dann im Elektromobil durch brandenburgische Wälder fahren und halte an der Bücher-Tausch-Telefonzelle, wo ich mir Lesestoff mitnehme. Das alles kann man im ländlichen Brandenburg machen. 

Das alles liegt keine 150 km von meinem Wohnort entfernt. Ich höre jetzt Leute sagen, dass sie solche Ausflüge ja auch im Alter noch machen können. Ja, klingt sehr seniorengerecht, was ich da oben beschrieben habe (naja, statt Paddeln vielleicht ein Motorboot). Aber für mich zählt, dass ich schöne Momente im Urlaub habe. Und ich weiß nicht, ob ich "bessere" Erlebnisse in Amsterdam gehabt hätte oder an den Masurischen Seen - und warum kann ich diese Dinge nicht auch noch im Alter tun? So gern ich in die Ferne schweife, so sehr mag ich es auch, meine Umgebung zu erkunden. Wenn es da Alpakas gibt, umso besser. 


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