Sonntag, 19. Oktober 2014

Novi Sad

Die Donau rauf, die Donau runter, dieses Jahr habe ich das Flüsschen ja schon an einigen Stellen gesehen (z.B. in Ulm). Jetzt war wieder eines meiner Lieblingsländer dran - Serbien. Diesmal ging es nicht nach Belgrad sondern nach Novi Sad. Ich war eigentlich beruflich da, hatte aber doch Zeit, auch ein wenig die Stadt zu durchlaufen und zu genießen.



Mit Kollegen traf ich mich zum 12. Internationalen MitOst-Festival. Bis wir in Novi Sad waren, dauerte es aber eine Weile. Ich hatte Google Maps vertraut und so waren wir an einem geschlossenen Grenzübergang gelandet, und fuhren bestimmt 100km Umweg. Ensprechend verloren wir auch Zeit, aber immerhin schafften wir es pünktlich zur Eröffnung. In Novi Sad hatten wir Glück - als ich nicht mehr weiter wusste, hielt ich einfach an. Durch Zufall standen wir direkt, wirklich direkt, vor der Touristeninformation. Ich konnte meiner Kollegin vom Auto aus zusehen, wie sie sich den Weg zum Hotel erklären ließ.



Drei Tage lang rannten wir von Workshop zu Lesung zu Diskussionsrunde, am vierten hatten wir dann frei. Natürlich ließ man die Abende in lockerer Athmosphäre, meist in der Bar Izba ausklingen. Und es war schön, eine ganze Menge Leute zu treffen, die ähnlich dachten, es war toll, sich auszutauschen und interessanten Menschen zu lauschen. Ich konnte mich mit Eurocrem eindecken und mal wieder ein paar Worten serbischer Sprache lauschen (und mir weiter vornehmen, diese selbst zu lernen). Die Stadt hat ziemlich viel zu bieten und durch das Festival lernte man besonders die weniger touristischen Ecken ein wenig kennen - wie das Café mit angeschlossenem Bike Kitchen, oder die vor sich hin verfallende Stadt Peterwardein unterhalb der Festung. Alles in allem eine Dienstreise, die ich öfter machen würde.



 



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