Wieder am Strand gaben wir
unser Tretboot ab und machten uns schnell auf zur
Bootsanlegestelle. Dort brachten wir in Erfahrung, ob wir irgendwie
mit dem Boot nach Budva gelangen konnten. Wir wollten lieber
Wasser-Taxi fahren als Linienbus. Ein Ausflug an der Küstenlinie
erschien uns reizvoll und wir wollten zumindest mal den Preis
erfragen. Wenn es zu teuer wäre, könnte man immer noch Bus fahren.
Sechs Euro pro Person sollte es schließlich kosten, wir würden auf
eine Tour zur Insel St. Nicholas mitgenommen werden und in Budva
herausgelassen. Ein bisschen Zeit hatten wir noch, ehe es losging und
so versorgten wir uns noch mit einem schnellen Mittagessen bestehend
aus Gebäckstück respektive Pizza.
Das Boot, das wir nahmen war
glücklicherweise mit einem Dach versehen, zudem mit einem Boden, der
zum Teil aus Glas war, so dass man die Unterwasserwelt beobachten
konnte, jedoch nur, wenn das Boot entsprechend langsam fuhr. Es war
auch voll besetzt und wir hatten Glück, noch zwei gute Plätze zu
erwischen. Wir fotografierten viel und genossen den Fahrtwind und den
Ausblick. Die Ansagen in schlechtem Englisch verstanden wir nicht
wirklich. Auf dem Weg nach St. Nicholas ging es auch an St. Stefan
vorbei. Dies ist die berühmte Hotelinsel, in deren Hotels Stars und
Sternchen absteigen und die man nur besuchen darf, wenn man Gast der
Nobelherbergen ist. Sie fehlt praktisch auf keinem Prospekt und in
keinem Werbefilm von Montenegro. Vermutlich ist die Sicht darauf von
der Küste sogar besser, aber auch hier machten wir ein paar Bilder.
Dann ging es weiter nach St. Nicholas.
Nach dem Duschen gingen wir noch die Altstadt
erkunden und besuchten die Festung. Hier gab einen wunderschönen
Ausblick über die Küste und Budva.Das Abendessen nahmen wir schließlich
in einem traditionellen Restaurant ganz in der Nähe unserer
Unterkunft zu uns. Der Service war mal wieder vortrefflich, das Essen lecker
und der Rakija gut. Nachher schlenderten wir noch am Yachthafen und
in der Altstadt herum, denn bei Nacht sah alles noch einmal ganz
anders aus.



