Montag, 25. August 2014

Wunderschönes Montenegro – ein Fazit

Ich wollte seit Jahren nach Montenegro – und habe es nicht bereut, es endlich getan zu haben. Das Land ist wunderschön. Die Küste ist bei Weitem nicht so unberührt, wie ich es mir vorgestellt habe. Um an wirklich einsame Küstenabschnitte heranzukommen, braucht man wohl ein Auto. Aber ob es wirklich Geheimbuchten gibt, weiß ich nicht. Was aber toll ist, sind die Tretboote, die man an den Küstenorten meist ausleihen kann. Auch damit kann man die Bucht erkunden. Aber immer schön auf Seeigel aufpassen und nicht die Zehen unbedacht auf Felsen vor der Küste setzen!
Kulinarisch fand ich die mediterrane Küche toll, auch wenn wir jetzt nichts super exotisches probiert haben. Aber alles war soweit lecker und ein Stück Pizza zu einem vernünftigen Preis kriegt man auch überall. Was eher umhauen kann, sind die Getränkepreise in den historischen Altstädten von Kotor und Budva – da sind eben die betuchten Kulturtouristen unterwegs.
Die Altstädte sind dennoch sehr sehenswert und auch die Festungen sollte man schon besuchen, denn von den Mauern der Festung hat man noch mal einen ganz anderen Ausblick. Natürlich ist das im Abendlicht besonders toll. Ein Museum haben wir gar nicht besucht, das hat uns aber auch nicht gefehlt. Ob es da etwas besonderes zu entdecken gibt, kann ich somit nicht sagen. Wir haben mehr Aktivurlaub gemacht – lieber mal ein Fahrrad ausgeliehen oder einen Berg bestiegen. Das Fahrrad ausleihen ist sinnvoll, wenn man vor Ort ein wenig Radeln will. Lange Strecken würde ich mir in Montenegro nicht zutrauen – es ist doch arg bergig.
Außerdem sollte man an Bootstouren nicht sparen. Der Blick vom Wasser eröffnet noch einmal eine neue Perspektive, auf dem Meer (oder See) weht einem ein frischer Wind auf die Nase. Die Ausflüge mit dem Boot waren das Geld wirklich wert. Außerdem haben wir die Möglichkeit genutzt, so ein Ausflugsschiff einfach ohne Rückfahrt zu nutzen und so den Bus zum nächsten Ort zu sparen. Die Busse an den Busbahnhöfen an der Küste kamen mir recht zuverlässig vor. Fast immer gab es ein paar Informationen, wann ein Bus fährt und meist sogar Verkaufsschalter.

Wenn ich nochmal nach Montenegro fahre, dann würde ich den Nationalpark im Norden des Landes besuchen. Ich würde wohl auch Rafting machen – der kleine Parasailing-Ausflug hat gezeigt, dass so eine Aktivität zwar teuer, aber auch wirklich beeindruckend und einmalig ist. Von den Orten, die wir besucht haben, würde ich am ehesten auf Cetinje und Sutomore verzichten. Petrovac, Budva und Kotor fand ich sehr schön und auch Virpazar hatte seinen Reiz, wenn ich es auch am letzten Tag nicht mehr so recht genießen konnte. 

Ich finde Montenegro nach wie vor großartig und wenn sich mal wieder die Möglichkeit bietet, würde ich wieder hinfahren. Hier noch ein kleiner Film eines anderen Reisenden, der vielleicht inspiriert.


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