Nachdem ich hier einen sehr detaillierten Bericht über die Montenegro-Reise veröffentlicht habe, wird es Zeit, auch noch ein wenig zu schreiben, was ich seitdem so getan habe. Bis auf die letzten zehn Tage hatte ich das Gefühl, dass mein Sommer sehr voll war. Ich war zwischenzeitlich ganz schön gestresst und freue mich jetzt, mal ein bisschen runterkommen zu können.
Nach dem Urlaub stand gleich einmal eine Hochzeitsfeier an. Mein Cousin feierte Polterabend und Hochzeit und ich freute mich sehr, bei beidem dabei sein zu können.
Kaum wieder auf Arbeit ging es mit Jugendlichen in ein Mini-Ferienlager mit Journalismus-Workshop. Die Arbeit mit den Jugendlichen, die Unterbringung und das Wetter waren durchwachsen, insgesamt hat es aber sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich darauf, mit ein paar Jugendlichen weiterarbeiten zu können.
Danach reiste ich quer durch Rumänien, ins schöne Buchenland. Dort lernte ich nicht nur, dass man Autos wie traditionelle Ostereier anstreichen kann, sondern auch eine Menge über deutsche Bräuche und Traditionen. Es hat auch hier sehr viel Spaß gemacht, mit den Jugendlichen die Audioaufnahmen zu machen.
Meine erste Kirchweih stand an. Bisher war ich immer noch drum herum gekommen, jetzte musste ich eineinhalb Stunden Predigt über mich ergehen lassen und erlebte dann Trachtentanz bis zum Umfallen. Wobei die jugendlichen Trachtenpaare sich wacker hielten, umgefallen ist solang ich da war keiner. Und das obwohl die Mädchen zehn Röcke trugen und es ordentlich heiß war an dem Tag.
Wieder zurück in Temeswar hatte ich Schülerpraktikanten in der Redaktion, die eine Kindersendung mit dem Thema Zoo erstellten. Das halbstündige Programm wurde bereits im Radio ausgestrahlt.
Außerdem habe ich noch eine neue Wohnung gesucht und bin umgezogen. Die Lage ist nicht mehr so perfekt, aber die Wohnung ist sauber, hell und gepflegt. Zur Arbeit komme ich nach wie vor in zehn bis fünfzehn Minuten, außerdem habe ich einen riesengroßen Kleiderschrank und viel Stauraum für all meinen Krempel.
Mitte August ging es wieder nach Deutschland, um bei der Hochzeit einer Studienfreundin dabei zu sein. Nach nur hundert Kilometern und weniger als einem Kilometer Autobahn, blieb mein Auto stehen. Defekte Lichtmaschine. Nach 24 Stunden mit Teils abenteuerlicher Kommunikation, denn obwohl ich es nicht weit geschafft hatte, waren ich schon in Ungarn und verstand kein Wort, ging es dann weiter. Das Ganze hat mich Unsummen gekostet und zu der Entscheidung beigetragen, mich bald von dem Wagen zu trennen.
Noch ein paar Tage habe ich orientierungslos zuhause rumgegammelt und das nächste Wochenende dann im schönen Leipzig verbracht.
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